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 Boeing 747

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Resa
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BeitragThema: Boeing 747   Di Feb 14, 2012 6:10 pm

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Dee
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BeitragThema: Percival Heyworth   So Feb 19, 2012 5:48 pm

- Boing 747-

Percy blickte aus dem kleinen Fenster neben seinem Sitzplatz, hinab auf die glitzernde Stadt, hunderte von Metern unter ihm. Nur einige Zentimeter von dickem Glas und Kohlefaser trennten ihn und seine Mitinsassen von der eiskalten Luft draußen. Während er auf die winzigen Lichtpunkte, die in Wirklichkeit Häuser und Autos sein mussten, hinabschaute stellte er sich vor, wie die Menschen dort wohl leben mochten. Welche Sorgen und Ängste mochten sie wohl plagen, welche Hoffnungen und Träume sie wohl hegten? Mit diesen Gedanken beschäftigte er sich eine Zeit lang, bis sein Geist wieder zu dem eigentlichen Thema zurückkehrte, das ihn den ganzen Flug lang beschäftigt hatte: Die Memoria Academy.
Er verspürte ein merkwürdiges Kribbeln in der Magengegend und wandte seinen Blick von der Scheibe ab, um zum wiederholten Male den kleinen Fernsehbildschirm einige Sitzreihen vor ihm anzustarren. Die kleinen Zahlen neben der Karte Kanadas verrieten ihm, dass sie in 25 Minuten landen würden. Er konnte es kaum erwarten, endlich anzukommen. Das erste Mal in seinem Leben würde es ihm möglich sein, einer von vielen zu sein. Ein Gesicht in der Menge. Niemand, vor dem man voll Demut und Ehrerbietung zurück weichen müsste. Ein ganz normaler Typ, wie jeder andere auch. Naja, zumindest so normal, wie es in dieser Schule voller übernatürlicher Wesen möglich sein würde. Percy lächelte bei dem Gedanken an die ungläubigen Gesichter seiner Geschwister, als er ihnen mitgeteilt hatte, dass er fort gehen würde. Sie hatten niemals verstanden, wie ihm das Leben am Hof keinen Spaß machen konnte. Sie hatte es nie gestört keine richtigen Freunde, außer ihren Geschwistern und einigen wenigen Jugendlichen aus dem Adelsstand zu haben. Sie hatten sich nie viel um jemand anderen als sich selbst geschert. Doch ihm hatten diese oberflächlichen Bekanntschaften nie gereicht, er hatte sich immer ehrliche Freundschaften gewünscht. Der zweite Grund, aus dem er aus der geschützten Umgebung des Hofes hatte fliehen wollen, war weniger ruhmreich. Doch das war nun alles nicht mehr wichtig. Wichtig war nur, das er nun endlich sein eigenes Leben hatte, frei von all den Vorschriften und Zwängen, die ihm seit seiner Kindheit auferlegt gewesen waren.
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Dee
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BeitragThema: Percival Heyworth   So Feb 26, 2012 7:46 pm

Endlich waren sie gelandet. Percy blickte erwartungsvoll aus dem Fenster, doch natürlich war nichts von Montréal zu sehen - abgesehen von den Lichtern der Gepäckfahrzeuge und der hell erleuchteten Fenster des Flughafens. Viele der Passagiere drängten sich bereits auf den Gang und zerrten ihre Gepäckstücke aus den Ablagefächern über den Sitzen. Percy blieb noch sitzen und beobachtete das hecktische Gewusel. Auch sein Sitznachbar war bereits aufgestanden. Er sah dem korpulenten Geschäftsmann zu, wie er sich streckte, um an seine Tasche zu kommen. Dabei spannte sich dessen Hemd gefährlich über seinem nicht allzu geringen Bierbauch.
Als schließlich die meisten Menschen ausgestiegen waren stand auch Percy auf, hob seine abgewetzte Lederschultertasche vom Boden auf und nahm seinen grünen Parka aus dem Gepäckfach. Gemächlich ging er den Gang zwischen den Sitzreihen entlang und bevor er den Ausgang erreicht hatte schenkte er den dauergrinsenden Stewardessen noch ein freundliches Lächeln.
Der übliche Gang vom Flugzeug zum Inneren des Flughafens war kühl und ließ die herbstlich kühle Aussentemperatur erahnen. Percy hörte das Hallen der Schritte und die teils fröhlichen, teils verschlafenen Stimmen der Passagiere. Nun hatte er es geschafft. Endlich meilenweit entfernt von seiner Heimat und seinen Eltern. Bei diesem Gedanken packte ihn nicht einmal eine Spur von Wehmut. Er war nur froh, endlich angekommen zu sein.

---> Percival nimmt seinen Koffer (den Rest seiner Sachen hat er bereits vorgeschickt) und verlässt den Flughafen. Draussen steigt er in einen Shuttlebus ein, der ihn bis in die Nähe des Cafés Petite bringt. Dort geht er weiter in Hintergasse des Cafés Petite.
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Mia Linney
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BeitragThema: Mia Linney   Fr Apr 27, 2012 7:25 pm

-Boeing 747-

Aufgeregt stieg Mia in ihr Anschlussflugzeug. Sie war bereits von Frankreich aus nach Kanada geflogen, doch Kanada war sehr groß und noch war sie weit östlich von Montreàl, also musste sie noch einmal ein ganzes Stück fliegen. Eilig zog sie ihren Rollkoffer durch den engen Gang im Flugzeug, begrüßte eine der Stewardessen und suchte ihren Platz. Zum Glück war ihr Sitz eher vorne, also musste sie nicht lange im Flugzeug rumlaufen.

Na geht doch - ein Fensterplatz! Es gab zwei Gruppen von Menschen, die einen wollten am Gang sitzen um schnell aufstehen zu können um auf die Toilette oder sonst wo hinzugehen, die anderen dagegen mochten lieber die Aussicht nach draußen am Fenster. Mia gehörte zur letzteren Sorte - wenn man nicht zum Fenster rausschauen konnte, wäre es im Flugzeug ja noch langweiliger als es sowieso schon war. Angestrengt versuchte sie, den Rollkoffer auf die Ablage über ihrem Kopf zu hiefen, schaffte es aber nicht da der Koffer sehr schwer war und die Ablage viel zu hoch.
Verlegen bat sie einen Steward um Hilfe und setzte sich anschließend hin. Der Sitz war immerhin einigermaßen bequem, doch erst jetzt fiel ihr ein, dass sie ihren großen Rucksack auch auf die Ablage hätte tun müssen. Ach, ist ja auch egal. Noch einmal wollte sie keinen um Hilfe bitten, sie würde das schon allein hinkriegen. Also stopfte sie den Rucksack unter ihren Sitz und nahm die Tasche auf den Schoß.
Gespannt sah sie aus den Fenster, wann ging es endlich los? Noch nie war sie so aufgeregt gewesen wie an diesem Tag. Ihr ganzes Leben würde sich ändern, wenn der Satz übertrieben klang. Wieso konnten sich die anderen Passagiere vom Flugzeug nicht einfach mal beeilen und sich hinsetzen, damit das Flugzeug starten konnte?
Um an etwas anderes als das Internat denken zu können nahm sie sich eine Zeitschrift, die auf dem Klapptisch vor ihrem Sitz gelegen hatte und begann in ihr rumzublättern. Wirklich interessant war sie nicht, aber immerhin ein wenig Ablenkung.

[steigt in das Flugzeug ein/ wartet auf den Start]
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Crispin Bones
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BeitragThema: Crispin Bones   Fr Apr 27, 2012 9:32 pm

Einstiegspost.

Ein junger Mann, namens Crispin Bones, starrte mürrisch aus dem Fenster, da stand sie, die Boing 747.
Er hasste es, zu fliegen und nun, musste er in ein Flugzeug steigen, und genau das tun. Na super. Schwebezauber konnte er kontrollieren, ein fliegendes Flugzeug nicht. Dazu würde seine Kraft niemals ausreichen. Es strengte ihn schon an, eine weitere Person mit zu nehmen. Aber, das Gewicht eines tonnenschweren Flugzeuges, und dazu hunderte Personen zu tragen, schien ihm mehr, als nur unmöglich.

    Mein Name ist Crispin Bones.
    Ich lebte in Kanada.
    Ich bin ein Hexer.


Entnervt ließ er noch einmal alles vom Personal durch checken und ging langsamer als nötig durch den Gateway. Immer wieder tief durchatmend starrte er die dünne Öffnung, die sich als Eingang des Flugzeugs entpuppte an. Er litt nicht unter Klaustrophie, doch machten ihm enge, unausweichliche Räume Angst und er mied sie, wann immer er nur konnte. In dieser Sekunde lächelte ihm eine junge, mittelgroße Stewardess, mit rot gefärbten Haaren entgegen. Er kannte sie nicht und es war schon sehr komisch, so direkt an gelächelt zu werden. Dennoch erwiderte er ihr Lächeln und schloss die wenigen Schritte zu ihr auf.

"Fliegen Sie mit in dieser Maschine?" Charmant stellte er seine Tasche ab und lächelte sie erwartungsvoll an. Er war keiner der schüchternen Sorte, dass werdet ihr sehr bald schon noch näher zu spüren bekommen. Die Stewardess grinste. "Ja, genau Sir ...?" Fragend lächelte sie lieb. "Bones. Es freut mich Sie kennen zu lernen. Und wie heißen Sie, bitte?" Er war charmant, gut aussehend und voll in seinem Element. Elegant reichte er ihr eine Hand, welche sie sofort nahm und schüttelte. "Becks, Mister Bones. Darf ich mich als ihre persönliche Stewardess vorstellen? Ich geleite Sie und werde alles zu ihrer Zufriedenheit her richten." Ein verschmitztes Lächeln erschien in ihrem Gesicht und das wollte so gar nicht zu ihrem Aussehen passen. Eine persönliche Klette?! Wollte man das? Aber er konnte sie schlecht abwimmeln. Aufgesetzt aber trügerisch echt lachte er dankbar auf und setzte noch eine Lüge hinzu. "Es würde mich freuen wenn Sie mich, als unerfahrenen Passagier zu begleiten." Das war zu schnöselig, darauf würde sie niemals rein fallen. Doch sie lachte ihn überglücklich an und er sah etwas verwirrt zum Eingang.

Nach ihrer etwas längeren Lachattacke, hatte sie seinen Blick dann doch gesehen und patschte mit ihren feuchten Händen auf seiner Schulter herum. Die Geste sollte wohl beschwichtigend sein, doch das erreichte bei ihm genau das Gegenteil. Er drückte sich an ihr vorbei und hob seine Tasche auf. Einen Schritt getan, drehte sich allerdings wieder zu ihr um. Einerseits um zu sehen, wie sie reagierte. Andererseits, um sie noch etwas zu fragen. "Wissen Sie, wer diesen Flug neben ihnen noch mit mir teilen wird?" Verwirrt starrte sie ihn an, er musste lachen. Das Bild war zu komisch. Doch dann verstand sie und ihr dumm verzerrtes Gesicht gleitete in ein falsches Lachen über. Er erkannte es aber registrierte es als ein echtes. Er wollte sie nur noch los werden, dass wurde ihm in dieser Sekunde bewusst.

"Achso, natürlich. Einen Moment ich muss nach schauen, ..." fast widerwillig schien sie den Blick zu senken, wohl aus Angst, er wäre gleich nicht mehr da, wenn sie wieder aufblickte. Doch er bewegte sich nicht und beobachtete sie gelassen, wie sie irgendein elektronisches Gerät durchsuchte. Dann ging ein Leuchten über ihr Gesicht, sie kannte nun auch ihren Vornamen und anscheinend auch seinen Sitznachbar. Dem enttäuschten Blick zu urteilen musste es mindestens eine weibliche Person sein. Amüsiert fragte er: "Nun, wissen Sie wer neben mir sitzt?"
Klar wusste sie es, aber sie wünschte es wäre nicht die Person, die auf ihrer Liste stand.

"Ähm, natürlich. Eine Miss Linney sitzt neben ihnen, auf dem Fensterplatz. Sie bekommen den Platz am Gang." Toll. Er wollte umdrehen, sofort. Er hasste Gangplätze, dort war die Luft so stickig und es war unendlich eng. Einzig allein, die Tatsache,dass eine etwas jüngere Person neben ihm sitzen würde, ließ ihn nicht aus diesem viel zu engen, scheußlichen Gang stürmen. Wenn er nicht aufpasste, würde er sogar seine Tasche vergessen. Das durfte nicht passieren, er musste diesen Flieger nehmen. Eigentlich hatte er nichts gegen ältere Menschen, er mochte sie sogar gerne. Doch auf einem Flug war ihm eine jüngere Person eindeutig lieber.

Und dazu noch ein Mädchen, naja, wenigstens da stand sein Glück nicht auf schlechten Seiten.
"Eine Miss Linney, also. Vielen Dank Miss'es Becks. Ich werde wohl nun rein gehen, die Maschine startet sonst noch ohne mich." Freundlich lachend sah er zu ihr und beachtete ihr enttäuschtes Gesicht nicht. Sie nahm pflichtbewusst meine Tasche, doch, nach ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen, wollte sie diese in die nächste Tonne kloppen und verbrennen. Warum mussten Frauen immer so eifersüchtig werden? Doch er kannte es selbst, das brennende Gefühl etwas zu zerstören, am Besten noch die Hassperson selbst.

Statt die Stewardess weiter zu betrachten drehte er sich seufzend wieder zu dem Spalt, des Flugzeugeingangs zu und wunderte sich, dass diesmal keine Hand kam, um ihn zu beruhigen. Was soll's? Es war besser so, das wusste er und das wusste sie. Er ließ die Schultern kreisen und ließ sich wenig später am Eingang sagen, wo er sitze. Seine persönliche Kletten-Stewardess wurde aufgehalten. Ihm blieb nichts anderes übrig, als wie alle anderen, meine Tasche zu nehmen und an meinen Platz zu gehen.
Er bekam wieder schlechte Laune. Doch Miss Linney wartete auf ihn.

Der geringe Platz, trieb ihn jetzt schon zur Weißglut, doch er musste diesen Flieger nehmen, sonst würde er zu spät im Internat ein treffen. Seine schlechte Laune hatte sich nun, schon so weit gesteigert, dass er überhaupt nicht mehr hin wollte. Aber das ging nicht und das wusste er, leider, nur zu gut. Er konnte nicht mehr atmen und wollte am Liebsten, sofort den Flieger wieder verlassen. Doch das ging nicht, er musste diesen Flieger nehmen. Komme was wolle.

Schon vom Weiten sah er das hübsche Mädchen auf dem Platz neben seinem. Okay, definitiv besser als diese Klette. Er drehte sich dennoch noch einmal zu ihr um, er wollte nicht unnahbar erscheinen, denn eigentlich musste er den unerfahrenen Passagier spielen. Miss Rothaar hatte sich anscheinend beruhigt, denn sie grinste Bones schon wieder an. Er erwiderte ihr Grinsen, doch sie wurde schon wieder angesprochen. Widerwillig aber freundlich wandte sie sich dem anderen Passagier zu und beachtete ihn nicht mehr. Ihm war es nur Recht so, entspannt ging er die letzten Schritte zu seinem Platz.

Das Mädchen, es schien noch jung zu sein, starrte gerade begeistert aus dem Fenster. Ja genau, da war die Freiheit. Die unerreichbare frische Luft und der Sauerstoff, der hier drin leider fehlte. "Darf ich?" Er wartete nicht auf eine Antwort, warum auch?! Es war schließlich sein Platz. Leise lachend schaute Bones über sich und verstaute seine Tasche, viel zu langsam in den Stauraum. Er tat als sähe er keine Reaktion von ihr und wartete auf eine Antwort. Auch als er sich elegant in seinen Platz sinken ließ, schaute er nicht zu ihr.
"Das erwartet mich also als die Miss Linney." Keine Deutung seinerseits, kein Lob, keine Kritik. Es lag bei ihr wie sie seine Worte deuten wollte.


{im Gatwey - spricht mit einer Stewardess - geht ins Flugzeug - spricht Mia Linney an}
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Mia Linney
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BeitragThema: Mia Linney   So Apr 29, 2012 8:31 pm

-Boeing 747-

Überrascht schaute Mia auf, als sie angesprochen wurde und schaute den jungen Mann, der sich gerade neben ihr niederließ, an. Er schien etwa in ihrem Alter zu sein, vielleicht auch ein wenig älter - jedenfalls fehlte es ihm allem Anschein nach nicht an Selbstsicherheit. Die Frage, ob er sich hinsetzen dürfte klang jedenfalls eher ironisch als ernst gemeint. Was sollte sie auch dagegen tun, er hatte den Platz ja gebucht. "Klar darfst du, ich könnte es dir ja wohl schlecht verbieten, oder?"

Mia dachte gar nicht erst daran, ihn zu siezen, auch wenn es in seinem Alter vielleicht durchaus schon üblich für Fremde war, "Sie" zu ihm zu sagen. Doch sie mochte das Siezen einerseits nicht besonders, andererseits war es unter Jugendlichen einfach unüblich, viel zu förmlich. Gerade wollte sie sich wieder dem Fenster zuwenden, als sie plötzlich stockte. Hatte der junge Mann sie nicht eben beim Nachnamen genannt? Noch einmal schaute sie zu ihm, kannte er sie etwa?
Nein, eigentlich konnte das nicht sein - zum einen verhielt er sich nicht wie ein Bekannter, zum anderen hätte er sie dann Mia und nicht "Miss Linney" genannt.

"Moment mal, woher kennst du meinen Nachnamen?" Mia kam sich ziemlich blöd vor, sie mochte es überhaupt nicht wenn andere mehr wussten als sie selbst. So etwas zeugte von Schwäche, und sie wollte nicht schwach wirken. Um keine Pause entstehen zu lassen sprach sie einfach weiter, mit grinsendem Gesichtsausdruck. "Nun, falls deine übermenschlichen Kräfte meinen Vornamen noch nicht herausgefunden haben, ich heiße Mia. Und du?" Ein Gespräch mit ihrem Sitznachbarn anzufangen war auf jeden Fall besser, als in der langweiligen Zeitschrift herumzublättern.

Als das Flugzeug sich endlich langsam in Bewegung setzte, kamen zwei Stewardessen und stellten sich in den Gang des Flugzeugs. Mia stöhnte auf - die Sicherheitsanweisungen. Sicherheitsanweisungen gehörten wirklich zu den nervigsten Dingen am Fliegen, immer der selbe Inhalt. Wie man die Schwimmwesten öffnete, das man bei Schwierigkeiten keine Panik haben solle, und so weiter. Unnötig. Zum einen würde sowieso nichts passieren, die Wahrscheinlichkeit dafür war unendlich niedrig. Zum anderen wusste doch sowieso jeder was man zu tun hatte und was nicht. Und die Stewardessen mit ihrem ewigen gekünstelten, aufgesetzten Lächeln machten das Ganze auch nicht besser.

Dieses Mal war die eine der Stewardessen besonders schlimm, sie hatte rot gefärbte Haare die überhaupt nicht zu ihrem Gesicht passten und grinste die ganze Zeit besonders breit zu dem jungem Mann neben Mia. Wirklich ätzend.

Augenrollend wandte sich die junge Hexe abermals zu ihrem Sitznachbarn. "Lächerlich, oder?" Immerhin war das Fliegen ein Gebiet, wo Mia wirklich keine Angst hatte und Stärke zeigen konnte. Früher, als sie noch keine Ahnung von der Magie hatte war das anders gewesen, damals hatte sie in Flugzeugen oft Angst gehabt. Doch nun kannte sie selbst einen Schwebezauber - und so konnte sie sich zur Not retten. Hoffentlich.

[im Flugzeug - neben Crispin - spricht mit ihm]
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